Astaxanthin

Astaxanthin

Astaxanthin Ratgeber

Warum haben Lachse rotes Fleisch oder Flamingos ein rotes Gefieder? Und warum sind Krebse nach dem Kochen plötzlich rot? All dieses hängt mit der Ernährung dieser Tiere zusammen. Entweder fressen sie Algen, Plankton oder kleine Krustentiere, die sich von diesen ernähren. Eigentlich sind die Algen grün, bei Stress, wie ungünstige Umweltbedingungen färben sie sich zu ihrem Schutz durch das zu das Antioxidans Astaxanthin. Wild lebende Tiere finden es in der Natur, in Fischfarmen wird es dem Futter zugefügt, denn auch Kunden dieser Produkte wollen roten Lachs kaufen. Selbst Geflügelzüchter nutzen es, aber nicht zum Eierfärben, hier gibt es den Eidottern eine schöne gelbe Farbe.

Was ist Astaxanthin?

Astaxanthin gehört zu den Carotinoiden und dort zur Gruppe der Xanthophylle. Normalerweise ist es an Proteine gebunden. Erst durch Garen wird es freigesetzt. Das ist übrigens der Grund, dass das graue Krebsfleisch durch das Kochen rot wird.
Wie alle Antioxidantien schaltet auch Astaxanthin freie Radikale aus. Den freien Radikalen fehlt bekanntermaßen ein Elektron, dass sie sich von den Körperzellen holen. Auf Dauer schaden sie so dem Körper, das beginnt mit der Hautalterung und Falten, die Muskelspannung lässt nach, chronische Schmerzen treten auf und kann mit Krebs enden.

Seit Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts wurde die Wirkungsweise von Astaxanthin erforscht, allerdings hauptsächlich im Labor oder bei Tierversuchen. Erst seit der Jahrtausendwende werden auch Studien mit menschlichen Probanden durchgeführt.
Bei den Versuchen stellte sich heraus, das es das Antioxidans der Welt ist, es wirkt 6000 x stärker als das Vitamin C, 800 x stärker als das Co-Enzym Q10 und 550 x stärker als das Vitamin E. Der Astaxanthin Ratgeber informiert darüber, für wen Astaxanthin geeignet ist, wann es zur Anwendung kommt und welchen Nutzen es hat.

Anwendungsgebiete

Astaxanthin wirkt entzündungshemmend. Es kann sich im ganzen Körper verteilen und Organe, Gelenke, Gewebe und die Haut schützen. Selbst die Blut-Hirn-Schranke wird von ihm überwunden und das Gehirn und die Nerven werden geschützt.
Auch überwindet es die Blut-Retina-Schranke und kann vor altersbedingten Erkrankungen der Netzhaut schützen. Durch eine Verbesserung des Blutflusses kann grauer oder grüner Star verhindert werden.

In Tierversuchen mit Ratten zeigte sich, dass Astaxanthin eine blutdrucksenkende Wirkung hat. Es schützt die Wände der Blutgefäße und kann Arteriosklerose vorbeugen.
Menschen, die regelmäßig Sport treiben, sind von der entzündungshemmenden und regenerierenden Wirkung nach Überanstrengungen oder auch Verletzungen überzeugt. Durch die Einnahme wird der Laktatspiegel gesenkt und Muskelkater verhindert.

Wer an Arthritis oder Arthrose leidet, kann mit Astaxanthin seine Beschwerden lindern. Nach einigen Wochen Einnahme tritt selbst bei langjähriger Erkrankung eine Besserung auf.
Selbst zur Vorbeugung von Alzheimer ist Astaxanthin    geeignet, es bewahrt die Nerven- und Hirnzellen vor den freien Radikalen.

Bei Männern verbessert sich sowohl die Spermienqualität als auch die Spermienmotilität.
Frauen leiden weniger an postmenopausalen Symptomen wie Hitzewallungen, Scheidentrockenheit oder Depressionen.

Bei Krebs im Vorstadium können die Symptome zurückgehen. Auch hilft es die Begleiterscheinungen von Chemotherapie oder Bestrahlung zu lindern.

Astaxanthin ist auch ein Anti-Aging-Mittel. In Cremes enthalten oder eingenommen verbessert es das Hautbild und vermildert Falten und schützt vor Hautschäden durch die Sonne.
Letztendlich ist es auch ein Sonnenschutzmittel, welches von innen wirkt.

Astaxanthin ist als Creme, als Pulver oder als Kapsel erhältlich. Wer es als Pulver einnimmt, muss es mit Öl vermischen.
Weil es licht- und luftdicht gelagert werden muss, wird die Einnahme von Kapseln empfohlen.

Nebenwirkungen

Vom Astaxanthin selbst treten keine Nebenwirkungen auf. Manche Ummantelung der Kapseln enthält Distelöl, auf das einige Menschen allergisch reagieren.
Eine angenehme „Nebenwirkung“ ist, das die Haut eine gesunde Bräune annimmt.

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